Gebete & Göttergefälliges

Das Regal für Schriften über und an die Zwölfe.

Zum Tsa-Fest

Tsa

“Vor einigen Sommern in die Wiege gelegt,
wurdest seitdem gehegt und gepflegt,
Mal Frohmut, mal Trauer, mal Lachen, mal Weinen,

doch stets auf’s Neue die Sonne tat scheinen.
Und heute da feiern wir mit dir den Tag,
auf dass dir Tsa viele weit’re schenken mag.”

Lied aus dem Mittelreich zum Tsa-Tag.

Müssen…sollen…können

Tsa

“Ihr müsst… Ihr sollt… Ihr könntet… ich kann es nicht mehr hören! Fangt endlich an zu leben!”

Tsaja Kirschblüte kurz vor ihrem eigenen Tod

Meeresblau

Efferd

“Bei Swafnir, so wenn ich es Euch doch sage! Hab’ sie genau gesehen, wie sie da draußen auf dem Felsen saß, ihren Blick auf das Meer gerichtet. Konnte ihr direkt in die Augen sehen! Efferd hat seine wilden Wogen in diese Augen gelegt… meeresblau… und doch voller Tiefe, an manchen Stellen lichtdurchschienen und sanft, an anderen voller dunkler Wildheit. Es hat mich fast den Verstand gekostet! So blau! Aber sie bemerkte mich gar nicht, schien durch mich hindurchzusehen - könnt Ihr Euch das vorstellen? Mich breitschultrigen Kerl zu übersehen? Klar, steht sicher auf feine Herren die Lady, dachte ich mir. Wollt’se fragen… aber da war’se schon wieder verschwunden…”

Aufgeregter Seemann in einer Thorwaler Schenke

Kein gleicher Augenblick

Travia, Tsa

“Kinder, Ihr seht so fröhlich aus an diesem wunderschönen Tag! Und Eure Freude erfüllt auch mein Herz mit Frohmut - wenngleich ich auch weiß, dass dieser Moment vergehen wird. Denn ist es nicht erst Trauer, die uns des Glückes bewusst werden lässt? Ist es nicht die Nacht, die den Tag umso heller erscheinen lässt? Ist es nicht der Tod, der das Leben unendlich kostbar macht? Und ist es nicht die Tatsache, dass kein Tag dem anderen gleicht und wir unser Leben lang Neues entdecken können? Möget Ihr alle Seiten entdecken und dabei auf immer Eure Neugier und Freude behalten.”

Mutter Alena zum 12. Tsa-Fest eines Mädchens und ihren Freunden.

Unergründlich

Rahja

“Ja, Ihr habt Recht, wenn Ihr davon sprecht, dass die Liebe manchmal unergründlich ist. Aber das Unergründliche liegt im Wesen des Göttlichen und so ist auch die Liebe göttlich. Achtet sie bei all Eurem Tun in jedem Augenblick, den Ihr auf Dere verweilt.”

Rahjane, Geweihte aus Gareth

Zukunft

Rahja

“Die Zukunft gehört den Liebenden, nicht den Hassenden, den Gläubigen, nicht den Ungläubigen.”
Aus einer Predigt zu Ehren Rahjas

Des Menschen Freude

Rahja, Tsa

“Was es auch Großes und Unsterbliches zu erleben gibt: Den Menschen Freude zu machen, ist doch das beste, was man auf der Welt haben kann.”
Weisheit der Gaukler

Schlechter als Stehlen

Phex, Travia

Haben und nichts geben ist in vielen Fällen schlechter als stehlen.”
Phex-Anhänger vor einem Gericht in der Kaiserstadt

Kerze in der Dunkelheit

Praios, Travia

“Flucht nicht in der Dunkelheit! Zündet eine Kerze an.”
Zitat einer der Sieben Gezeichneten

Güte

Hesinde, Travia, Tsa

“Wie dem Geist nichts zu groß ist, so ist der Güte nichts zu klein.”
Weisheit aus dem Lieblichen Feld