“… so mussten wir einsehen, dass nur derjenige überleben wird, der der Natur nicht nur mit Achtung entgegentritt, sondern auch sich selbst in unerbittlicher Ermahnung allen Gefahren entgegenstellt.”
Firun
Firun jagt mit Euch.
“… alsdann fühlte ich Firuns strengen Blick auf mir ruhen. Ich zog einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn auf die Sehne. Ich zwang mich selbst zur Ruhe, jetzt da Firun höchstselbst betrachten würde, wie die Jagd zuende ging. Der wilde Bär umkreiste mich und fletschte die Zähne. Auch er sah mir tief in die Augen und sein Blick ließ mich wissen, dass er keinen Moment mehr zögern würde, mich zu töten. Doch mein Pfeil traf ihn in seinem Anlauf genau zwischen seinen Augen und er sank vor mir auf den Boden. Ich nahm sein Fell, sein Fleisch, seine Zähne und Knochen, dankte Firun für dieses Jagdglück und ging heim.”
Erzählung eines Hirschfurter Jägers