“Hohe Wellen, Sturm und Braus,
so schickt’s der Efferd tagein, tagaus.
Seine Laune keine Stunde ist die gleiche,
sein Schauer nur dem Praios weiche.
Mal wütend, mal mit sanfter Hand,
treibt er das Wasser über’s Land.
Doch ohne ihn, was wären wir nur?
Kein Fisch mehr der Angelschnur.”
Efferd
Am Ende fließt alles ins Meer.
“Bei Swafnir, so wenn ich es Euch doch sage! Hab’ sie genau gesehen, wie sie da draußen auf dem Felsen saß, ihren Blick auf das Meer gerichtet. Konnte ihr direkt in die Augen sehen! Efferd hat seine wilden Wogen in diese Augen gelegt… meeresblau… und doch voller Tiefe, an manchen Stellen lichtdurchschienen und sanft, an anderen voller dunkler Wildheit. Es hat mich fast den Verstand gekostet! So blau! Aber sie bemerkte mich gar nicht, schien durch mich hindurchzusehen - könnt Ihr Euch das vorstellen? Mich breitschultrigen Kerl zu übersehen? Klar, steht sicher auf feine Herren die Lady, dachte ich mir. Wollt’se fragen… aber da war’se schon wieder verschwunden…”
“Von Wind zu Sturm und von Ebbe zu Flut erfüllt Wasser Dere mit der Ewigkeit, denn Wasser bedeutet Leben. Wir dürfen nicht verzagen, wenn Efferd selbst uns in seiner ewigen Strenge mit Wind und Wasser vieles genommen, was wir liebten. Denn er will uns damit sagen, dass zu manchen Zeiten das Alte dem Neuen Platz machen muss, wie es auch seiner Schwester Tsa gefällt, auch wenn sie mit uns trauert und uns ihren Regenbogen voller Farben zum Trost sendet. So verschwendet Eure Gedanken nicht an das Gestern, was Efferd sich in seiner Unergründlichkeit erdacht. Richtet Eure Kraft auf das Kommende, das Neuerschaffene und die Kinder, in denen das Vergangene weiterlebt.”